MEINE MOTIVATION

Das Leben ist eine Achterbahn - wie bei jedem von uns ist und war das auch bei mir der Fall. Nach über 20 Jahren im Gesundheitswesen, die letzten 8 Jahre im Management auf verschiedenen Hierarchiestufen bin ich an einem Punkt angelangt, an dem ich mich frage: "Und jetzt?"

Ich stelle mir die gleichen Fragen, wie ich DIR stellen werde. Sie stehen in vielen Büchern und lassen sich im Internetzeitalter auch über Google oder andere sogenannte "Social-Media"-Kanäle (wie sozial ist eigentlich Social-Media?) nachforschen.

Die berufliche "Wahrheit" ist nur ein Teil der Medaille, die private eine andere. Auch dort hat sich bei mir in den letzten 4 Jahren so einiges bewegt - Scheidung, weitere "Partnerschaften" und so weiter.​

Das Ende der letzten Partnerschaft hat mir den Boden so richtig unter den Füssen weg gezogen und ich befand mich lange Zeit im freien Fall. Zusammen mit anderen Themen, welche sich über die Jahre angestaut hatten, stellte ich sehr schnell fest - DAS IST KEINE GUTE KOMBINATION!! 

Die etlichen Zwiegesprächen mit meinem "Brain Pig" mündeten in einer regelrechten Lebenskrise. 

So konnte es also nicht weiter gehen. In meiner Führungsarbeit, war es mir immer wichtig, die Menschen mit denen ich zusammenarbeite zu sehen, zu hören, zu verstehen und vor allem weiterzuentwickeln.

 

Es freute mich ungemein, wenn ich eine Persönlichkeit weiter entwickeln konnte, optimalerweise wurde sie gar besser als ich selbst.

 

Das Coaching hat mich schon seit langem fasziniert und durch meine Zeit als Leistungssportler im Ausdauerbereich verfüge ich über einiges an Fachwissen - aus Nutzer und Anwendersicht - was das Sport- und Mentalcoaching betrifft.

 

Der entscheidende Faktor überhaupt findet sich aber in meiner früheren Vergangenheit. In meiner Jugend war ich nicht gerade das, was man einen "tollen Typen" nennt. 

Während der Schulzeit war ich eher ein Aussenseiter und kämpfte mich gerade so durch. Das Frustessen in Teenagerjahren förderte meine Attraktivität und mein Selbstbewusstsein nicht gerade zum Positiven. Zahlreiche Münchhausen ähnliche Lügenstories sorgten für temporäre Anerkennung bei meinen Mitschülern. Ganz getreu dem Sprichwort "Lügen haben kurze Beine" fielen mir diese Lügengebilde aber eher früher als später auf die Füsse und meine vermeintliche Anerkennung war dahin.

 

Meine Vorliebe für Heavy-Metal-Musik, die langen Haare und die Lederjacke waren wohl eines der ersten Zeichen meiner "Revolution". Die Hingabe zu allerlei illegalen Rauschmitteln, und da rede ich nicht nur von Alkohol! taten Ihre Wirkung und ich entglitt mehr oder weniger komplett in die "Zwischenwelt".

Eine Unterstützung oder Sanktionen meiner Familie blieb aus, so dass der Tod zweier meiner Wegbegleiter mich in einem lichten Moment wachrüttelten und ich für mich ganz alleine im zarten Alter von 15 Jahren beschloss, dass es so nun wirklich nicht weitergehen konnte.  

Ich beschloss die Schule zu wechseln und begab mich von heute auf Morgen in ein komplett neues Setting. Ich änderte somit auch mein komplettes Umfeld und siehe da - der motivierende und so anders funktionierende neue Freundeskreis half mir aus der "Szene" auszusteigen.

Ich veränderte mich optisch und körperlich recht stark, fand einen anderen Zugang zur Bildung und entwickelte mich zu einem ansehnlichen Studenten. Nicht weil mein Umfeld es so wollte, sondern weil ICH es so wollte.

Wie gesagt, vollzog ich einen körperlichen Wandel. Zuerst wahrscheinlich als "Suchtverlagerung" verschrieb ich mich zuerst ganz gemächlich, bald darauf jedoch recht exzessiv dem Ausdauersport. Ich merkte, dass dies meinem Körper gut tat und ich wurde immer besser und entwickelte mich im Triathlonbereich so, dass ich mit 18 Jahren den dritten Rang an der Junioren-Schweizermeisterschaft erlangte. Dies mag jetzt auf den ersten Blick kein absolutes Topresultat sein. Beachtet man jedoch die Geschichte ist es ein toller Erfolg - Erfolg ist das was DU als Erfolg definierst, ungeachtet davon was andere denken!

Ich wollte mehr! Da ich jedoch sehr muskulös gebaut  und nie der Leichteste war, konnte ich auf den kurzen Distanzen nicht mithalten, zudem war Laufen nie meine grosse Stärke. Ich überlegte mir, wo ich meine Stärken besser einsetzen konnte und wechselt auf die Langdistanz - Ironman etc. 

Dies bedeutete ein intensives und langwieriges Aufbautraining mit deutlich höherem Trainingsaufwand. Mittlerweile hatte ich meine Berufsausbildung zum diplomierten Pflegefachmann abgeschlossen und arbeitete Vollzeit in der Klinik. Also was nun? Ich hätte gut und gerne mit dem Thema abschliessen können und mich wieder auf mein Sofa setzen können und zuschauen wie das Leben und meine "Karriere" an mir vorbeizieht. Wieder gab es Menschen in meinem Umfeld, die mein "Talent" sahen und mich motivierten. Ich hielt gefühlt tausende von Zwiegesprächen mit meinem "Brain Pig" und hielt mich an MEINEN Trainingsplan - dies bedeutete oft: Ich laufe vor dem Spätdienst einen Marathon, oder fahre 180km mit dem Rennrad durch die Gegend. Ich hatte die Vision, mich eines Tages für die Ironman-Weltmeisterschaft auf Hawaii zu qualifizieren. 

Selbstredend, dass mir dies in den frühen 2000er-Jahren auch gelang! Es gab jedoch Umstände, die mir die Teilnahme damals verunmöglichten. Trotz dieser "Niederlage" machte ich weiter, den Rückenwind meiner TOP-30-Rangierung am letzten Trans-Swiss-Triathlon - einmal an einem Tag quer durch die Schweiz, von Tenero nach Schaffhausen und meine Hawaii-Qualifikation brachten mich in den folgenden Jahren zwar nicht mehr wirklich sportlich weiter, aber mental. 

Ich entwickelte eine enorme Widerstands- und Leidensfähigkeit privat aber auch beruflich. Heute kann ich sagen, dass mich diese ganze Geschichte die ich hier erzähle - ruhiger, effizienter, langatmiger aber definitiv auch dankbarer gemacht hat.

Dankbar dafür, dass ich dies heute hier aufschreiben kann, dankbar für all die Menschen die meinen Weg gekreuzt haben und dankbar dafür, dass ich im Job das erreicht habe, was ich erreicht habe.

Und schlussendlich dankbar dafür, dass ich den Schritt gewagt habe und DU heute auf meiner Homepage surfen kannst und mir vielleicht ein Anfrage für eine Coachingsession oder ein Erstgespräch sendest.

Ein Satz, welcher mit seit langem begleitet gebe ich hier noch zum besten:

"IF YOU CAN DREAM IT, YOU CAN DO IT!"

Dieser Ausspruch stammt nicht von mir, er ist von Walt Disney. Für mich einer der entscheidenen Sätze in meinem Leben, mit folgender Verbindung, es gibt ein Lied mit diesem Titel und dieses Lied war der Song des Trans-Swiss-Triathlon, du erinnerst dich?  

Den ich in den TOP 30 beendet hatte und gar unter den ersten 10 auf die Radstrecke wechselte!! Seither begleitet mich sowohl das Lied von Betty Legler, wie auch der Ausspruch auf besondere Weise.

Dies ist also meine Motivation, DICH auf einen neuen Weg zu bringen, und mich dem Businesscoaching, Lifecoaching und im weitesten Sinne dem Entwicklungscoaching zu verschreiben.

 

Ändere dein Mindset und dein Leben wird sich ändern!

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